Einsatzzelte für das THW

Robuste Einsatzzelte für das Technische Hilfswerk, ausgelegt auf schnelle Lagebewältigung, häufigen Auf- und Abbau und dokumentierte Beschaffung. Schwer entflammbar nach DIN 4102 B1, mit Sondersignet-Bedruckung in THW-Blau RAL 5003 und vergabekonformer Angebotsstellung. Mehrere einsatztaugliche Größen, werkzeuglos zu zweit in unter fünf Minuten aufgebaut. Direkt vom Fachteam in Europa, mit Ersatzteil- und Wartungsservice sowie persönlicher Beratung für Ortsverbände und Landesverbände.
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Aufblasbare Eventzelte: 28 gelistete Produkte aus dem MAIN-ZELT-Katalog.
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Anatomie eines THW-Einsatzzeltes: pneumatisches Schnelleinsatzzelt im Detail
Das Bild zeigt ein geschlossenes THW-Schnelleinsatzzelt im Einsatzumfeld. Die Marker sitzen auf Luftkammern, Obermaterial, Kennzeichnung, Innenzone und Verankerung.

Einsatzgebiete im THW: sechs typische Lagen aus der Praxis
Ortsverbände und Fachgruppen setzen Einsatzzelte in sehr unterschiedlichen Lagen ein. Von der schnellen Erstversorgung bis zur wochenlangen Bereitstellung bei Hochwasser reicht das Spektrum. Im Folgenden sechs Szenarien, welche Größe und Ausstattung sich bewährt haben und worauf bei der Beschaffung zu achten ist.
Führungsstelle bei Flächenlage
Bei einer überörtlichen Flächenlage benötigt die Einsatzleitung schnell einen geschützten Arbeitsplatz mit Strom, Licht und Kartentischen. Ein 6 × 12 m Zelt bietet Platz für Lagekarte, Funkarbeitsplätze und Besprechungstisch. Über den Verbindungstunnel lässt sich ein angrenzendes Lagermodul koppeln. Wichtig sind eine geschlossene Beleuchtung über 230 V, abdunkelbare Seitenwände für die Bildschirmarbeit und eine Infrarotheizung für den Dauerbetrieb über mehrere Tage bei kühler Witterung.
Mehr zu Führungsstelle bei FlächenlageMobile Sanitätsstation bei Großveranstaltung
Bei Sanitätsdiensten auf Volksfesten oder Sportveranstaltungen stellt der Ortsverband eine Behandlungsstation. Ein 5 × 8 m Zelt mit Innentrennwand teilt Triage und Behandlungsbereich. Die helle LED-Beleuchtung und der wischbare Isolierboden erfüllen hygienische Mindestanforderungen. Der schnelle Aufbau in unter zehn Minuten erlaubt es, die Station auch bei kurzfristigem Wetterumschwung rasch betriebsbereit zu haben. Seitenwände mit Fenster sorgen für Tageslicht ohne direkte Sonneneinstrahlung auf den Patienten.
Mehr zu Mobile Sanitätsstation bei GroßveranstaltungErstversorgung und Triage im Schadensgebiet
Nach einem Massenanfall von Verletzten zählt jede Minute. Ein kompaktes 3 × 5 m Zelt ist in drei bis fünf Minuten aufgebaut und dient als erster geschützter Sichtungspunkt. Die pneumatische Bauweise ohne Gestängehandling spart entscheidende Zeit gegenüber klassischen Stangenzelten. Über Wechselpaneele mit Piktogrammen wird die Station als Triage gekennzeichnet. Für den Nachtbetrieb sorgt eine akkubetriebene LED-Leuchte, die unabhängig vom Stromnetz arbeitet und mehrere Stunden Licht liefert.
Mehr zu Erstversorgung und Triage im SchadensgebietNotunterkunft bei Evakuierung
Bei der Räumung eines Wohngebiets wegen einer Bombenentschärfung oder einer Hochwasserlage müssen Betroffene kurzfristig untergebracht werden. Mehrere 6 × 12 m Zelte, über Verbindungstunnel gekoppelt, schaffen einen wettergeschützten Aufenthaltsbereich mit Feldbetten. Die Infrarotheizung sorgt für angenehme Temperaturen, ohne offene Flamme. Bodenwannen halten Feuchtigkeit ab. Der modulare Aufbau erlaubt es, die Kapazität je nach Zahl der Betroffenen schrittweise zu erweitern, ohne den Betrieb zu unterbrechen.
Mehr zu Notunterkunft bei EvakuierungLogistik- und Materialstation im Dauereinsatz
Bei einem mehrtägigen Hochwassereinsatz braucht der Ortsverband eine trockene Materialausgabe für Sandsäcke, Pumpen und Werkzeug. Ein 6 × 6 m Zelt mit verschließbaren Seitenwänden schützt die Ausrüstung vor Regen und unbefugtem Zugriff. Der Isolierboden hält das Material auch auf durchnässtem Untergrund trocken. Die hohe Durchgangshöhe erlaubt die Bestückung mit Regalsystemen. Für den Dauerbetrieb über mehrere Tage ist eine sichere Verankerung gegen wechselnde Windrichtungen unverzichtbar.
Mehr zu Logistik- und Materialstation im DauereinsatzDekontaminations-Vorraum bei ABC-Lage
Bei ABC-Einsätzen dient ein abgetrenntes Zelt als Vorraum vor der eigentlichen Dekontaminationsstrecke. Ein 4 × 8 m Zelt mit Innentrennwänden bildet den Übergang zwischen kontaminiertem und sauberem Bereich. Das wischbare Obermaterial und der dichte Boden erlauben eine gründliche Reinigung nach dem Einsatz. Helle Beleuchtung ist Pflicht, da hier unter Schutzanzügen gearbeitet wird. Die schwer entflammbare B1-Plane erfüllt die Brandschutzanforderungen, die in solchen sensiblen Lagen gestellt werden.
Mehr zu Dekontaminations-Vorraum bei ABC-Lage
„Wir sind absolut begeistert! Die Abwicklung lief super schnell und unkompliziert. Unsere Zelte haben wir per Super-Express bestellt und tatsächlich schon nach nur 9 Tagen erhalten, einfach top!“
Autohaus
Friedberg
„Professionelle Beratung, zuverlässige Abstimmung und ein sauberer Ablauf von Anfrage bis Lieferung.“
Wanderevents FD
Rüsselsheim
„In kurzen, freundlichen und verbindlichen Telefonaten mit Main-Zelt das scheinbar unmögliche möglich gemacht. Dafür auf diesem Weg herzlichen Dank.“
Werbeagentur JG
Berlin
„Die ganze Abwicklung war sehr angenehm und die Leute von Main-Zelt haben immer schnell und kompetent reagiert. Richtig toll. Aber das Produkt zählt ja bekanntlich und dies ist richtig Klasse. Sehr schön hergestellt sowie ultraschnell und einfach aufzustellen, innert wenigen Minuten.“
Produzent elektr. Geräte
Schweiz
„Als Veranstalter schätzen wir die professionelle Betreuung durch Main-Zelt, von der Beratung über die Gestaltung bis hin zur termingerechten Lieferung sämtlicher Produkte.“
Eventagentur
Düsseldorf
Einsatzzelte für das THW: Normen, Beschaffung und technische Anforderungen
Das Technische Hilfswerk stellt an Einsatzzelte andere Anforderungen als Event- oder Promotionkunden. Es geht um Normkonformität mit Reflexkennzeichnung, um Brandschutz nach DIN 4102, um eine rechtssichere Beschaffung nach Vergaberecht und um die Kennzeichnung mit dem THW-Sondersignet. Dieser Abschnitt erklärt, worauf Ortsverbände, Regionalstellen und Beschaffungsstellen achten müssen, damit ein Einsatzzelt im Feld und in der Vergabeakte besteht.
Reflexkennzeichnung und Brandschutz: die normativen Grundlagen
Die Reflexkennzeichnung beschreibt Anforderungen an Zelte für Einsatzkräfte im Bereich Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, kurz BOS. Sie regelt unter anderem Maßtoleranzen, Materialeigenschaften und die Eignung für den wiederkehrenden Einsatz unter erschwerten Bedingungen. Ein Einsatzzelt für das THW sollte diese Norm erfüllen oder die in ihr genannten Kennwerte nachweislich übertreffen. Wesentlich ist die Wassersäule von mindestens 1.500 mm, in der Praxis erreichen unsere Zelte 2.000 mm beim Dach. Hinzu kommt die UV-Beständigkeit des Obermaterials, damit die Plane auch nach vielen Außeneinsätzen nicht verspröder oder ausbleicht. Die Reflexkennzeichnung ist damit der zentrale Bezugspunkt, an dem sich jede Ausschreibung für BOS-Zelte orientieren sollte.
Der Brandschutz richtet sich nach DIN 4102 Teil 1. Die Klasse B1 bedeutet schwer entflammbar und ist für den Einsatz in geschlossenen oder teilgeschlossenen Strukturen mit Personenbelegung praktisch zwingend. Bei Sanitätszelten, Notunterkünften und Führungsstellen, in denen sich Menschen über längere Zeit aufhalten, ist B1 nicht verhandelbar. Wir liefern zu jedem Zelt das entsprechende Prüfprotokoll, das in der Vergabeakte als Nachweis dient. Für ABC-Lagen und Dekontaminationsbereiche kommt die Wischbarkeit des Materials hinzu, da hier eine gründliche Reinigung nach dem Einsatz erforderlich ist. Wer diese Nachweise nicht vorlegen kann, scheitert spätestens bei der formalen Prüfung durch die Vergabestelle.
Beschaffung nach Vergaberecht und das THW-Sondersignet
Die Beschaffung von Einsatzzelten erfolgt im THW in der Regel nach der Unterschwellenvergabeordnung (UVgO) oder oberhalb der Schwellenwerte nach VOL-A und vergleichbaren Regelwerken. Für die Vergabestelle zählt nicht nur der Preis, sondern die Erfüllung aller geforderten Leistungsmerkmale. Ein vollständiges technisches Datenblatt mit Materialangaben, Wassersäule, Brandschutzklasse, Maßen und Gewicht ist die Voraussetzung dafür, dass ein Angebot überhaupt gewertet werden kann. Wir bereiten unsere Angebote so auf, dass alle in der Leistungsbeschreibung geforderten Kennwerte direkt zugeordnet werden können. Das erleichtert der Vergabestelle die Dokumentation und verkürzt das Verfahren. Auch die Lieferzeit ist ein Wertungskriterium, weshalb wir Lagerware und Sonderbau klar trennen und realistische Termine nennen.
Das THW-Sondersignet ist die geschützte Wort-Bild-Marke des Technischen Hilfswerks. Seine Verwendung auf Fahrzeugen, Ausstattung und Zelten ist an die Bestellberechtigung und die Vorgaben der THW-Leitung gebunden. Wir bedrucken Zelte mit der korrekten THW-Blau-Farbgebung in RAL 5003 und bringen das Signet nur im Rahmen der freigegebenen Gestaltungsrichtlinien auf. Der Digitaldruck erfolgt CI-konform, alternativ kommen Wechselpaneele zum Einsatz, die ein flexibles Branding ohne Eingriff in die Plane erlauben. So bleibt die Kennzeichnung rechtssicher und die Plane bei wechselndem Bedarf vielseitig nutzbar. Für Ortsverbände ist es wichtig, die Freigabe der Beschriftung vor der Bestellung mit der zuständigen Stelle abzustimmen.
Pneumatik gegen Gestänge: Aufbauzeit und Einsatztauglichkeit
Der entscheidende Vorteil aufblasbarer Einsatzzelte gegenüber klassischen Gestängezelten liegt in der Aufbauzeit und im Handling unter Stress. Statt zahlreiche Stangen zu verbinden und ein Gestell aufzurichten, wird das pneumatische Zelt ausgerollt, mit einer Hochdruckpumpe befüllt und verankert. Ein 4 × 8 m Zelt steht so in unter zehn Minuten, ein kompaktes 3 × 5 m Zelt sogar in drei bis fünf Minuten. Das spart bei einer Erstversorgung wertvolle Zeit und reduziert die Zahl der für den Aufbau gebundenen Helfer. Die Luftkammern arbeiten mit 0,3 bis 0,4 bar Betriebsdruck und bleiben nach dem Befüllen ohne Dauergebläse formstabil, was Lärm und Stromverbrauch im Einsatz vermeidet.
Auch bei der Belastbarkeit haben pneumatische Systeme Vorteile. Die Luftkammern wirken wie Federn und fangen Windböen elastisch ab, statt sie wie ein starres Gestänge punktuell aufzunehmen. Voraussetzung ist immer eine sachgerechte Verankerung an allen Strukturpunkten, da die Verankerung der häufigste Schwachpunkt im Feld ist. Jede Kammer ist einzeln abgesichert, sodass eine Beschädigung nicht zum Totalausfall führt und sich im Einsatz mit einem Reparaturset überbrücken lässt. Für die Lagerung gilt: gründlich abbürsten, mit mildem Reiniger säubern und vollständig trocknen lassen, bevor das Zelt trocken und UV-geschützt verstaut wird. So bleiben Material und Funktion über viele Jahre erhalten.
Häufige Fragen zu THW-Einsatzzelten
Antworten zu Normen, Beschaffung, Technik und Service rund um Einsatzzelte für das Technische Hilfswerk. Wenn Ihre Frage offen bleibt, rufen Sie uns an oder fordern Sie ein technisches Datenblatt für Ihre Ausschreibung an.
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